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Islandpferde

Der Isländer, ein robuster Allrounder

[caption id="" align="aligncenter" width="500" caption="Islandpferd (Foto via flickr)"]Islandpferd (Foto via flickr)[/caption]

Islandpferde stammen, wie der Name schon sagt, aus dem beschaulichen Island. Sie gelten als äußerst robuste Pferde und können sogar, trotz ihrer vergleichsweisen geringen Größe von durchschnittlich 140 cm, problemlos von Erwachsenen geritten werden.

Die Zucht der Isländer geht auf eine lange Tradition zurück. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden die Tiere gezüchtet und hauptsächlich zu Reit- und Lastnutzen verwendet. Eine große Besonderheit, für welche die isländische Pferdezucht bekannt wurde, ist das strikte Importverbot von Pferden. So dürfen seit 1909 dem Gesetz nach keine Pferde aus dem Ausland nach Island einreisen. Dieses Verbot gewährleistet nicht nur einen reinen Zuchtbetrieb von Islandpferden, es beugt auch etwaigen Tierseuchen vor.

Der Export hingegen ist keineswegs verboten, sonst hätten die Isländer wohl kaum den Weg nach Deutschland gefunden. In den 1960er Jahren erfreute sich die Rasse immer größerer Beliebtheit bei den Reitern, sodass auch hierzulande die Zucht begann.

Jene Beliebtheit lässt sich auch Nachvollziehen, denn die Isländer gehören eindeutig zu den bemerkenswerteren Pferderassen. So können sie beispielsweise, neben den drei Grundgangarten Schritt, Trab und Galopp, ebenso im Tölt und im Rennpass laufen. Im Vergleich zu vielen anderen Pferdearten haben die Isländer eine hohe Lebenserwartung. Sie können 30 Jahre und älter werden und lassen sich problemlos bis weit über ihr 25. Lebensjahr hinaus reiten. Außerdem sind sie, wie eingangs erwähnt, trotz ihrer Größe enorm robust. Sie können sowohl von Kindern, wie auch von Erwachsenen geritten werden und eignen sich zudem sowohl zum Sport-, wie auch zum Freizeitreiten.

Eine weitere Besonderheit dieser Pferderasse ist auch das Fell. Islandpferde passen sich nämlich dem Winter, mit einer dichten Behaarung, optimal an. In den Sommermonaten ändert sich dagegen das Fell, sodass die Isländer in der warmen Jahreszeit viel weniger Behaarung tragen. Des Weiteren ist die Farbe des Fells äußerst variabel. Keine andere Pferderasse weist so viele Farb- und Mustervarianten auf, wie die Islandpferde.

Im Übrigen findet ihr hier noch mehr Infos zu weiteren Pferderassen: vom Haflinger Hengst über Fjordpferde, Tinker Pferde, Hannoveraner Hengste, bis hin zum Pony. Schaut doch einfach mal rein!